Haus-Ansichten

etwas anders ;-)

Unser Hauseingang

Unser Hauseingang, im Vordergrund Tom und Jerry

Der Wachhund

Der Wachhund ;-)

Die WachhundE

Die WachhundE

Unsere vordere Terrasse mit Haustür

Unsere vordere Terrasse mit Haustür

Unser Parkplatz vor der Tür

Unser Parkplatz vor der Tür

Unser Pferd im Vorgarten ;-)

Unser Pferd im Vorgarten ;-)

Lydia kann sich austoben

Lydia kann sich austoben

Lydias Terrasse

Lydias Terrasse

und ein paar Innenansichten

und ein paar Innenansichten

Blacky schläft jetzt nicht mehr hier, sondern in Berlin

Blacky schläft jetzt nicht mehr hier, sondern in Berlin

Jerry ist auch grad nach Berlin ausgewandert

Sie möchte sich wohl weiterbilden

Sie möchte sich wohl weiterbilden

Und damit keine Missverständnisse aufkommen – wir wohnen noch IN Parikia, ca. 1km von Lydias Schule oder dem Hafen entfernt – also nicht auf dem Land ;-)

Warten auf Godot

Ich weiß zwar nicht viel über Samuel Beckett, und ich könnte es eigentlich ergooglen, aber ich könnte schwören, dass er mal in Griechenland gelebt hat. Das Stück hat mich damals schon fasziniert, bevor ich in Griechenland lebte, und heute ist Godot praktisch allgegenwärtig.

Allerdings ist es heutzutage lange nicht mehr so schlimm, und wenn man dann mit Godot rechnet, und jemand anders kommt, und sogar ziemlich schnell, kann das zu lustigen Situationen führen.

Wie neulich zum Beispiel. Da klopft es an der Tür und ein sehr besorgter Freund stürmt rein, außer sich, dass sein Motorrad angeblich geklaut worden ist. Sein Motorrad war liegengeblieben, er hat die Werkstatt benachrichtigt, und kurz darauf ist er nochmal an der Stelle vorbei gefahren, wo die Werkstatt das Motorrad abholen sollte, und es war weg. Unmöglich, dass die Werkstatt es schon abgeholt haben konnte. So schnell könne keine Werkstatt sein, schon gar keine griechische. Leider kam man zu der Zeit telefonisch nicht zur Werkstatt durch, so dass der gute Freund ein paar Stunden zittern musste, bis ich am frühen Abend eh in der Nähe war und bei der Werkstatt vorbei fahren konnte, um herauszufinden, ob es vielleicht (wie ich ganz stark glaubte) nicht geklaut worden war.

Lydia und ich fuhren da also vor und nahmen die Motorräder, die vor der Tür standen, in Augenschein. Lydia meinte “das ist es”, aber ich war nicht so sicher, also stiegen wir aus und glotzten weiter gründlich alle Motorräder an. Das muss so lustig ausgesehen haben, dass die vier jungen Männer, die sich in der Werkstatt befanden, nach und nach rauskamen und uns anschauten. Es war fast wie im Zoo, zwischen uns war ein Graben. Ich erklärte ihnen also, welches Motorrad wir suchten und warum. Sie grinsten breit. Ich grinste breit. “Dort ist es, schon fertig!”, sagte der eine junge Mann. Ich rief also besagten besorgten Freund an und alle grinsten noch breiter ob seiner Erleichterung, die man durch das Telefon hören konnte.

Großes Staunen meinerseits auch, als ich am 28. Oktober schon von der Telefongesellschaft OTE angerufen wurde, wo sich denn mein neues Haus befindet, obwohl ich den Antrag für den Umzug meines Telefons erst für den 01. November gestellt hatte. Am 30. Oktober waren sie bereits bei der neuen Wohnung und haben die Straße aufgebuddelt und eine Leitung gelegt. Am 01. November waren wiederum die Bauleute meines neuen Vermieters da und haben ihren Anteil dazu beigetragen, sie mussten auch noch etwas anbauen.

Wieder beruhigend normal ist es, dass ich seitdem nichts mehr gehört habe und darauf warte, dass die OTE nur noch kommen und alle Leitungen miteinander verbinden, damit ich Telefon und Internet habe (im Moment logge ich mich via Vodafone ins Internet ein). Aber gut, es wäre ja auch ziemlich gewöhnungsbedürftig, wenn man Godot ganz aus seinem Leben entfernen müsste, gell.

Gestern wartete ich auch über eine Stunde auf den Menschen, der mir die Satellitenschüssel aufs Dach bauen sollte. Aber er kam immerhin, und DSDS ist gerettet, obwohl wir da durchaus noch ein Bisschen Zeit gehabt hätten! Bevor er kam, kam allerdings jemand anders. Den hätte ich fast gefragt, ob er sein Pferd suchte, habe ich aber zum Glück nicht. Es war ein Handwerker, der sich im Haus geirrt hatte und irgendwo Mückennetze anbringen sollte. Er war sehr nett übrigens.

Was das Pferd damit zu tun hat? Nun ja, neben unserem Haus ist eine Koppel mit Pferden. Wir saßen also vorgestern auf unserer neuen Terrasse beim Kaffee trinken mit Freunden und auf einmal sah ich ein Pferd zwischen den Weinreben hinter unserem Haus. Und dachte, da stimmt jetzt irgendwas nicht. Ach ja, die Pferde waren ausgebrochen! Das war wiederum sehr lustig, denn die liefen überall herum, zwischen den Weinreben, den Olivenbäumen, den Grapefruit- und Mandarinenbäumen, liefen an unserem Auto vorbei und faszinierten sowohl Mensch als auch Katz (Blacky war besonders interessiert am Geschehen “Mensch läuft mit wedelnden Armen hinter Pferden her”). Und den nächsten Morgen war das weiße Pferd weg!

Und damit ihr mir nicht wieder unterstellt, ich halluziniere, lade ich auch gleich ein paar Fotos dazu hoch! Und wünsche euch noch einen schönen Tag.

Von Knochen und Ameisen

Wenn man den Titel liest, hat man gleich ein ganz bestimmtes Bild im Kopf, na ja ich zumindest: Knochen liegen draußen herum, von den Katzen bereits abgenagt und von den Ameisen endverwertet.

Warum ich allerdings meiner Tochter Knochen statt Kekse anbiete (gestern) und selbst Ameisen statt Erbsen esse (heute) ist eine andere Frage. Ich schieb es mal auf den Stress.

Ich habe einfach zu viele Baustellen. Hier versuche ich dem Tierschutz zu helfen und Hunde zu vermitteln, dort finde ich einen Igel am Müll, der morgen vom Alkion Wildlife Center abgeholt wird, da habe ich Stress im Job, das heißt ich fange die Unsicherheiten des Chefs auf und leide unter der angespannten Atmosphäre,  eine Freundin hungert sich wahrscheinlich grad zu Tode (was tun???), und dann wird mir meine Wohnung gekündigt (heute).

Eigentlich wäre letzteres ja die geeignete Gelegenheit um zu sagen, so das war’s, um einfach Koffer zu packen und zu gehen, wonach mir ja irgendwie schon länger ist. Aber dann denke ich wieder an meine Tochter und möchte nicht, dass sie mal so wurzellos wird wie ich, die mit sieben schon auf ihren dritten Kontinent zog.

Und umziehen, das mach ich doch mit links, auf diesen paar Quadratkilometern hier.

Meine Hunde atmen

Zum Glück.

Ich bin ja schon viel Beschiss und wilde Geschichten durch Griechen gewohnt, aber das schlägt jetzt glaube ich alles.

Meine Vermieterin kam heute vorbei, um sich mein Schimmelproblem im Schlafzimmer (direkt am Badezimmer anliegend) anzuschauen. Der Schimmel wächst und gedeiht trotz des heißen, monatelangen Sommers und sie hat dadurch Schwierigkeiten, mich glauben zu machen, dass es nun an der Heizung und der Winterfeuchtigkeit liegt.

Ihr heutiges Fazit: meine Hunde atmen. Die gelben Flecken kommen daher, dass die Wand sich mit der Farbe nicht verträgt. Und dass mein gelegentlicher Nachbar mir mal sagte, die Vormieterin “hätte alles versucht und das Problem nie lösen können”, kann einfach nicht sein. Mein Fazit: ich halluziniere vermutlich.

Ich fang jetzt gar nicht erst an zu fragen, warum das Schimmelproblem nur dort auftritt, denn die Hunde atmen erstens nicht im Schlafzimmer und zweitens eigentlich überall. Und wir atmen auch, dachte ich.

Dazu kommen mehrere Bescheißversuche bei der Strom- und der Wasserrechnung – ich habe in der Vergangenheit davon berichtet. Und das ist ne Engländerin. Ich wusste gar nicht, dass Engländer auch so eine Phantasie entwickeln, wenn es darum geht, sich irgendwo rauszureden.

Da müssen wir wohl mal wieder umziehen. Aber diesen Winter brauch ich erst mal ne Pause, ich kann nicht SCHON WIEDER umziehen.

Gute Nacht!

Einen Schritt vor, zwei zurück…

…sollte es nicht umgekehrt sein: zwei Schritte vor, einen zurück?

Wie schnell man doch vergisst, wie anstrengend so ein Umzug (in Griechenland vor allem) ist. Handwerker? Ich kriege einen Schreikrampf. Griechische Häuser sind Ruinen. Wenn man einen Nagel in die Wand hauen will, bricht die Wand über einem zusammen. Die Liste ist endlos, aber ich will euch nicht unnötig langweilen.

Dank meinem Freund Chris bin ich noch nicht panisch zusammengebrochen (na ja, fast) – gut dass da jemand ist, der einen unermüdlich beruhigt, damit man seine 5 Sinne beisammen hält. Und Dank meinem Freund Dimitris kommt zumindest ab und zu mal was in die Gänge. Ich kann tagelang die Telefongesellschaft anbetteln, doch endlich mein Telefon anzuschließen, und es passiert nix. Ein Anruf von D. und sie sind in einer Stunde da. Immer wieder unglaublich.

Vielleicht haben wir Glück und können dieses Wochenende endlich einziehen. Und heute habe ich doch tatsächlich das Gefühl, einen Schritt vorangekommen zu sein…

Ich möchte nicht wieder umziehen, und doch, ich weiß, es wird nicht mein letzter Umzug sein!

Gute Nacht. Neuerdings gehe ich schon um 8 ins Bett ;-)

Umzug ist:

Ausnahmezustand. Ein Leben zwischen Kartons. Chaos. Packen und Schleppen bis die Beine zittern. Organisieren die schwierigste Leistung (Handwerker bestellen und sich wundern, wenn sie kommen). Dazu den Überblick behalten und sich im neuen Job bewähren.

Ich mag nicht mehr! Zumindest sehe ich endlich ein Licht am Ende des Tunnels! Melde mich wieder, sobald ich halbwegs wiederhergestellt bin!

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

oder man könnte auch sagen, “ins Wasser gefallen”, um gleich mal 2 Plattitüden auf den Umzug anzuwenden! Heute kam zuviel Wasser vom Himmel, also schauen wir nächste Woche mal weiter. Wie die Griechen so schön sagen “avrio”, was so viel heißt wie “morgen ist auch noch ein Tag”… wobei das “morgen” nicht wörtlich zu nehmen ist. Wobei an diesem Umzug eigentlich nur Nicht-Griechen beteiligt gewesen wären.

Bin ich zu wirr? Das liegt an der Übermüdung. Und dieser Beitrag ist nur für die, die schon drauf lauern, sich zu beschweren, wo denn die Umzugsfotos bleiben ;-)!

Ein paar Fotos nach dem Umzug

Nur ein paar Handyfotos.

Lydia im Garten am Graben am ersten WE – der Garten ist Gold wert! -, Lydia beim Frühstücken auf der Terrasse, die Hunde lernen, richtige “Haus”tiere zu sein und finden alles super spannend, Lydia beim Kochen und heute, leider krank, auf dem Sofa.

Lydia im Garten

Wir draußen beim Frühstück