Abschied

“Reisende soll man nicht aufhalten” wurde mir gestern gesagt. Ich wehrte mich dagegen, ich wollte so gern festhalten an altem, Bekannten. Aber es stimmt, das ist mir letzte Nacht klar geworden.

Es tut weh, aber ich spüre heute auch eine gewisse Freiheit, Aufbruchstimmung liegt in der Luft. Ich bin frei, ich bin selbständig, ich bin finanziell unabhängig, ich kann gehen wohin ich möchte, und trotzdem werde ich mich für Paros entscheiden. Noch.

Auf Paros bin ich tief gefallen und doch auf die Füße zurück; ich habe gelebt, geliebt, geboren, gelitten und geweint, und solch einem treuen Freund kehrt man nicht den Rücken zu. Noch nicht.

Wenn man Türen schließt, öffnen sich auch wieder neue, auch so ein Spruch, an dem viel dran ist. Vielleicht ist es einfach Zeit für einen Wandel. Einen Neuanfang. Mal wieder auf die Füße fallen und sich weiterentwickeln, in Richtung Zukunft, durch das Heute.

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