Alles ist relativ

Alles ist relativ, stellte ich heute im Café fest, als ich mich vor 2 Freundinnen rechtfertigte, warum ich nur einen Salat essen wollte. Ein Kilo mehr heute Morgen auf der Waage und mein Busen fiele ja schon fast aus dem BH, behauptete ich, worauf beide demonstrativ in ihren nicht überquellenden Ausschnitt schauten. Da wurde mir klar, dass man nicht immer alles negativ auslegen kann. Womit ich mir nach dem Salat dann auch gleich den leckersten Orangenkuchen aller Zeiten gönnte. Den neuen BH stelle ich dann halt meinem Lieblingscafé in Rechnung, das ist doch mal eine kreative Lösung.

Nicht ganz so kreativ, sondern eher unbeholfen versuche ich meiner Tochter nun beizubringen, dass sie sich nicht von jedem anfassen lassen muss, seit ich erfahren habe, dass uns ein mutmaßlicher Pädophiler gefährlich nahe gekommen war. Beweisen kann ich nichts, aber vielleicht ist es an der Zeit, mein Kind langsam mit gewissen Gefahren bekannt zu machen, die offensichtlich auch nicht mehr vor Paros Halt machen. Traurig, einem Kind, das noch beneidenswert unschuldig und ohne Vorbehalte in die Welt schaut, mit bösen Dingen vertraut machen zu müssen. Lydias Frage auf meinen ersten Vorstoß in Sachen Warnung vor sexuellen Übergriffen war: “Auch nicht, wenn es jemand ist, den ich kenne?”

Nein, mein Kind, wenn du nicht möchtest, brauchst du dich von niemandem anfassen zu lassen. Von absolut niemandem.

2 thoughts on “Alles ist relativ

  1. hallo Martina..
    sehr gern lese ich bei Dir. Auch die Fotos schaue ich mir gern an. Aber genau darum schreibe ich Dir jetzt.
    Du lebst dort, wo viele Menschen Urlaub machen. Vielleicht sind Einige davon auf Deiner Seite gewesen… haben die Bilder deiner (sehr niedlichen) Tochter gesehen. Für uns Mütter ein natürlicher Vorgang, Kind badet, tobt am Strand..och oben ohne… doch für diese verdammten Kinderschänder ist es verlockend..
    Martina, schütze Dein Kind, stelle keine Fotos mehr in den Blog… jedenfalls nicht solche, wie bisher…

  2. Hallo Martina :-)

    Also ich muss sagen dass es nicht verkehrt war dass in der Schule (in Kanada) wir in der 2 Klassse schon solch eine Sexuelle- aufklärung hatten und das war Anfang der 90er!! Hat mir auch geholfen in dem Alter das Lydia jetzt ist, den es hat einer sogar bei mir versucht und auch teilweise geschafft mich anzufassen. Leider kann man als Kind es trotzdem manchmal nicht unterscheiden ob man es erlauben darf dass einer doch soweit gehen darf. (War bei mir eben der Fall.)
    Und dazu als es herauskam meine Eltern mir nicht glauben wollten, da es der Sohn einer Freundin meiner Mutter war!!!
    Nun man ist nirgends auf der Welt davor geschützt (leider)…..
    Da gebe ich Bami recht, ich denke mir auch nichts dabei diese Bilder zu sehn. Aber andere halt dann eben schon :-(

    Zu den oben genannten Vorfall habe ich aber keine Schäden oder Hemmungen davon getragen, zum Glück!

    Liebe Grüße :-))
    Dani

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