“Ich liebe dieses Griechenland überall”

“Es trägt die Farbe meines Herzens”, sagt Friedrich Hölderlin.

Ich kann ihm nur zu Recht geben.

Griechenland riecht gut, Griechenland ist wunderschön, für die Inselketten am Horizont lebe ich.

Das Meer, die Farben, das Blau, Weiß und Rot. Das Licht.

Die Menschen, das Leben, die Lebensart. Das Essen, die Tomaten. Und so vieles mehr.

Für Kinder ist es ein Paradies, und ich würde mich freuen, wenn wir hier bleiben könnten. Was im Moment nicht mal so selbstverständlich zu sein scheint.

17 thoughts on ““Ich liebe dieses Griechenland überall”

  1. Ich liebe dieses Griechenland auch!!!!

    Es gibt Nachrichten die mich traurig machen, besonders wenn gerade in Deutschland alles so hochgepuscht wird. So sieht es hier nach einem Fußballspiel aus…

    Mach dir mal keine Sorgen, es wird schon wieder auch wenn nicht alles selbstverständlich ist.

    Gruß
    Mathias

  2. Ich liebe Griechenland und seine Menschen auch (Besonders die Kykladen Inseln). Mehr sogar als jedes andere Land in dem ich bisher war (25 Vergleichsmöglichkeiten – immerhin).
    Und hier http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32551/1.html
    wer mag, gibt es Lesestoff für Leute, die selber denke und ihr Weltbild nicht ausschließlich auf Mainstream-Presse-Propaganda ausrichten – Ich denke das ist heutzutage wichtiger denn je, denn wir werden ganz schön veräppelt. Ach, schlimmer noch..

    Drücke Euch die Daumen.
    Für alles.
    LG
    “HA”

  3. Hallo Martina. hab gestern deine Sendung mit Kerner gesehen. Dazu Folgendes: wenn man selbst mit einer “rechtswidrigen” Handlung einverstanden ist und sich an dieser beteiligt wie du dein Mietverhältnis schilderst, hat man 2 Möglichkeiten damit umzugehen.
    1. Dazu zu stehen und den Mund zu halten weil man damit einverstanden war.
    2.Dazu zu stehen und zu sagen -“aber ich bin’s nicht – man zwingt mich dazu.”
    Damit stellst du dich auf die Stufe derer die in allen Kriegen gesagt haben “ich tu nur meine Pflicht” wenn du verstehst was ich meine .Sonst kann ichs auch gerne noch deutlicher sagen. Wozu du die Vermieterin sicher zwingst ist, das Ganze zu leugnen, da sie ja jetzt europaweit!!(ist dir klar was du da angerichtet hast???????) als Symbol für die griechische Tragödie dasteht – das Bild mit dem Beutel im Baum kann deutlicher nicht sein- und bringt die griechische Mentalität auf nur einen einzigen Punkt nämlich den der Korruption. Aber es gehören immer 2 zu solchen Vereinbarungen und man hat immer die Wahl.Meiner Ansicht nach ist dein Auftritt auch ein Anlaß daß in der Region ordentlich geprüft werden wird. Auch dein Arbeitgeber. Hast die beiden zu tollen Sündenböcken gemacht – ist dir nicht klar daß welche gebraucht werden? Doch. So intelligent und clever wie du bist. Und genau deswegen versteh ich auch dein plötzlich internetmäßiges Verfallen in eine “Griechnland ich liebe dich und alle menschen dort” – bis jetzt bist su ordentlich verwzeifelt gewesen üner die Mentalität und alles was sich dort abspielt – ausgenommen das Land der Götter das jede Liebe wert ist.Das nehm ich dir absolut ab.
    Ich glaube selten hat jemand zu einem so unpassenden Zeitpunkt als Einzelperson einem ganzen Land geschadet wie du in deiner “Arme Deutsche mit Kind als Opfer der griechischen Mentalität” Vorstellung gestern vor einem Millionenpublikum. Schlimm!! marie aus Wien

  4. Also mit den Thread aus Wien bin ich gar nicht einverstanden.
    Es war natürlich nicht Martinas Sendung – sondern ein Bericht der Kernerredaktion.
    Und rechtswidrig war an der freien Meinungsäußerung natürlich nichts. Alles andere ist Unsinn.
    Der Vergleich mit Soldaten die für Ihr Vaterland töten mussten setzt dem Unsinn dann die Krone auf und bleibt deshalb unkommentiert.
    Es wurde nicht angeprangert sondern auf landestypische Eigenheiten hingewiesen- das gibt’s in allen Feriengebieten- auch Mallorca werden so Mieten und Vermietungen bezahlt. Die Griechen haben sicher einiges Erfunden – aber das Schwarzgeld. Woher kommen bekannte 465 Mrd. Schwarzgeld der Deutschen. Davon abgesehen was hat eine Mietzahlung mit Korruption zu tun?? Unsere westl. Systeme sind genauso desolat und von Korruption geprägt jedes andere. Deshalb gab es hohe Strafen für dt. Konzerne- aber das nur by the way.
    Ob da was losgetreten wurde ist sehr zu bezweifeln- und selbst wenn- ist es nicht das was der „ordentliche“ Bürger sehen will. Ich denke da hat man sich vorher Gedanke drüber gemacht und benötigt im Nachhinein keine schlauen Sprüche.
    Ich denke viele haben jetzt mehr verstanden. Der Staat ist der Patient nicht der Bürger.

  5. Hmmm liebe Marie, so aggressiv kennt man dich ja sonst gar nicht.
    Nach deiner Theorie dürften a) keine Ausländer in GR leben und b) ist mein Chef schon groß, kann also selbst entscheiden, wie er sich der Presse gegenüber äußert. Nicht ICH habe die Sendung gemacht, sondern ich war Protagonistin nach Vorstellung des Senders. Und c) finde ich den Vergleich mit Töten im Krieg schon heftig. Das letzte Drittel etwa deines Kommentars ist mir leider nicht verständlich, dazu kann ich also nichts sagen (in anderen Worten, ich verstehe nicht, was du damit sagen willst).

  6. So, da musste ich mich nachdem ich das posting von Marie aus Wien gelesen hatte mal kurz wieder einkriegen, einen Kaffee trinken und ein wenig nach Worten suchen.
    Ich danke Klaus für seinen Beitrag, dem ich mich in jeder Hinsicht anschließe. Von mir nur noch folgendes:
    Grundsätzliches Verständnis bringe ich durchaus dafür auf, eine von Unwissen geprägte Meinung kundzutun, allerdings, und das ist hier der Punkt: nicht auf einer Plattform wie dieser. Mit Freunden, Verwandten, im Kreis von Menschen, die mir nahe stehen. Mit all diesen kann ich stundenlang diskutieren und zugeben, dass ich nicht wirklich weiß worum es geht, aber eben fleißig mitreden. Gefährlich wird es dann, wenn wie hier Vergleiche gezogen werden, die der Situation nicht angepasst sind.
    Weitere Worte dazu halte ich für überflüssig
    Im Anschluss an den Bericht über Martina konnten dann allerdings die Hintergründe für die ganze Misere – und das ist für uns Deutsche momentan enorm wichtig – durch Herren Stefanidis auch für den Griechenland-Laien politisch deutlich gemacht werden. Er sprach mir aus der Seele und ich habe es als erleichternd empfunden, einmal nicht selbst reden zu müssen. Viele hier haben ein verzerrtes Bild von der Situation. Eine große Prozentzahl der Menschen hier sieht nur das, was uns durch die nicht selten plakativen und sensationsgeilen Medien präsentiert wird. Und wenn es dem Bürger an sein Portemonnaie geht, dann lässt man erst recht keinen Zweifel, keinen Einwand zu und bringt es schlicht auf einen Satz: die Griechen sind schuld daran, dass wir jetzt zur Kasse gebeten werden – und fertig!
    Wen interessiert da noch wirklich, wie die Entwicklung in dem Land über Jahrzehnte hinweg diesen Status erreichen konnte. Glaubt Marie wirklich, dass eine intelligente Frau wie Martina mit ihrer Vermieterin diese Vereinbarung getroffen hätte, wenn sich für sich und ihre Tochter eine andere Wahl hätte???
    Martina hat sich für das Leben in einem zwar oftmals politisch nicht korrekt tickenden (wo auf der Welt gibt es das schon?), aber dafür unbeschreiblich schönen und in vielerlei positiver Hinsicht atemberaubenden Land entschieden, für das mir selbst oft die Worte fehlen. Sie wusste, dass sie dort nur überleben kann, indem sie sich den Gepflogenheiten ein Stück weit anpasst. Auch ich habe in Griechenland die schönsten Momente meines Lebens haben dürfen, ganz und gar OHNE durch eine rosa/rote Brille zu sehen. So bin ich mit ebendiesen Dingen in Berührung gekommen, ohne sie auch nur annähernd beeinflussen zu können. Auch ich habe Dinge akzeptieren müssen, denen ich nicht wohl gesonnen war, aus Liebe zu diesem Land. Wie in einer Partnerschaft musste ich auch in Griechenland Kompromisse eingehen.

    Diejenigen, die Griechenland pur noch nicht erleben durften, nicht riechen und fühlen durften, es mit all seinen Tücken und Haken, aber auch seiner unfassbaren Schönheit und Gelassenheit zum Lebenselixier erkoren haben, können dies nicht nachvollziehen. Nichts anderes möchte Martina damit ausdrücken, wenn sie in der momentanen auch für sie und ihre Tochter sehr gespaltenen Situation ihrem Zuhause hier eine Liebeserklärung macht.

  7. “Nichts anderes möchte Martina damit ausdrücken, wenn sie in der momentanen auch für sie und ihre Tochter sehr gespaltenen Situation ihrem Zuhause hier eine Liebeserklärung macht.”

    Danke, liebe Ela, du hast es erfasst!

  8. Ela und Klaus, danke für diese offenen und klaren Worte. Ich habe leider wenig zeit, doch möchte ich mich auch kurz äußern. Wir, die wir als Ausländer in Griechenland leben, müssen uns anpassen. Mit Dinen, die uns gefallen oder auch nicht. Wenn wir versuchen, das Land und seine Umstände zu ändern, gehen wir unter. Natürlich versuchen wir in unserer Praxis auch ein “europäisches Syste” einzuführen, das klappt, bis zu einem bestimmten Punkt. Und nicht weiter. Wir haben das Glück, auf eigenen Beinen zu stehen, unser eigener Chef zu sein und so diesen Gepflogenheiten aus dem Weg zu gehen. Wir zahlen brav jeden Cent Steuern, haben nicht schwarz gebaut und keinen Swimmingpool hinter dem Haus – und? bekomme ich jetzt ein danke, das macht ihr toll? Nö, wir müssen trotzdem genauso büßen, und werden genauso zur Kasse gebeten, wie andere, die eben nicht so korrekt waren.In vielen Dingen hat man keine Wahl. Ein anderes Mal mehr….

  9. @Jasmin – das ist ja das Dilemma. Die “Guten” zahlen für die “Bösen” mit.
    Das kannte schon Sokrates..Aber nur so kann – zumindest ich- leben.

    “Es ist besser, Unrecht zu leiden als Unrecht zu tun.”

  10. eben, so ist es eben…ich hab mich auch nicht beschwert. zumindest habe ich ein gutes Gewissen :-) (und trotzdem Existenzängste……)

  11. Ich wüsste jetzt auch nicht, warum ich ein schlechtes Gewissen haben müsste… wisst ihr eigentlich, wie viele Leute durch meine Website nach Paros kommen (und manche sogar noch Häuser kaufen!)? Und wenn ich nicht so gekämpft hätte, hätte ich GAR KEINEN Mietvertrag. Irgendwo muss man sich anpassen, einen Mittelweg finden. Ansonsten könnte JEDER Ausländer raus aus GR.

  12. hallo martina,
    ich fand den bericht gut und auch wenn ich nicht in griechenland lebe. ich war oft genug da, um auch manche dinge mitzuerleben, die für viele unglaublich erscheinen und die genau in diesen kontext passen.

    der satz von marie aus wien mit dem krieg geht unter die gürtellinie und ist absolut daneben!
    auf der einen seite wirst du für deine freie meinungsäußerung kritisiert und zwar von jemandem, der sich selbst das recht herausnimmt seine meinung frei zu äußern. da passt was nicht, klingt wie “mit zweierlei maß messen”. freie meinungsäußerung rechtfertigt auch nicht, andere mit äußerungen, die unter die gürtellinie gehen anzugehen. natürlich kann und darf man eine eigene und sogar eine andere meinung haben (wenn es fundiert ist), aber man sollte doch mit respekt dem anderen begegenen und respektvoll schreiben.

    wobei ich allerdings auch der meinung bin, dass das hier nicht wirklich hingehört.

    so, das war jetzt mal meine freie meinungsäußerung ;O)
    lass dich drücken, liebe martina.
    viele liebe grüße,
    eranie

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>