One thought on “Gratwanderung Chaos im Kopf

  1. Eine Gratwanderung am Rande des Abgrunds, in der Außenwelt Ordnung schaffen, um dem inneren Kurzschluß entgegenzuarbeiten.
    Ja.
    Bekannt.
    Wie der Seiltänzer, der sich nächtens meinen Träumen bemächtigt und sie dazu benutzt, sein Können unter Beweis zu stellen, obwohl ihm sowieso niemand zuschaut und niemand applaudiert. Doch mir rinnt der Angstschweiss aus jeder Pore, wenn ich mit dem Seiltänzer in schwindelnder Höhe über Abgründe balancieren muss, deren Untiefen nicht einmal mehr zu sehen sind.
    Ja.
    Und nochmals “JA”.
    Gratwanderung und Seiltanz haben zwillingsgleiche Ähnlichkeit.
    Es gibt kein Zurück.
    Es gibt kein Verharren – der Absturz wäre tödlich.
    Es gibt nur ein Vorwärts.
    Es gilt nur eines = Erkennen und zur eigenen Mitte finden.

    Es ist die Stimme der Stille, die aus der eigenen Mitte heraus leise wispernd versucht, gehört zu werden.

    Kein Stillstand wird verlangt, kein Inneharren – und kein ohnmächtiges Fallenlassen in angeblich Unausweichliches.

    Die Gratwanderung am Rande des Abgrunds und auch der Balanceakt auf dem Hochseil – behutsames Rufen aus dem Unbewussten. Die derzeit eingeschlagene Etappe auf dem Lebensweg ist kein Wohlfühlzustand.

    Ende ist in Sicht.

    Die Zukunft wartet schon und hat mit großen Buchstaben an die Eingangspforte geschrieben …

    …. Herzlich willkommen! Komm, tritt ein. Dir gehört mein Zimmer. Es muss ja nicht für ewig sein, es reicht ja schon für immer….

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